stock-photo-27479859-dental-office-visitEs ist uns wichtig, unsere kleinen Patienten kindgerecht und spielerisch an die zahnärztliche Behandlung heran zu führen. Die ersten Kontakte eines Kindes mit dem Zahnarzt sind meist ausschlaggebend für die spätere Einstellung. Geben Sie Ihrem Kind die Möglichkeit, die fremde Umgebung zu einem Zeitpunkt kennen zu lernen, zu dem noch keine Behandlung erforderlich ist. Ist schon der erste Zahnarztbesuch unangenehm, so kann diese negative Erfahrung prägend für die weitere Arzt-Patienten-Beziehung werden. Wenn es das Kind wünscht, sollte eine Begleitperson im Behandlungsraum anwesend sein. Kleinkinder fühlen sich auf dem Schoß einer Vertrauensperson sicherer, etwa ab dem Schulalter kann das Kind allein auf dem Behandlungsstuhl sitzen.

 

 

Zähneputzen beim Kind

Kaum ein Kind lässt sich gerne die Zähne putzen. Oft sind eine unvorstellbare Geduld und viel Fantasie erforderlich, bis die tägliche Zahnpflege vom Kind kampflos akzeptiert wird. Nur mit Ihrer Konsequenz und Ihrem guten Vorbild kann es gelingen, das Gebiss Ihres Kindes kariesfrei zu erhalten. Im Kleinkindalter sollen die Kinder ihre Zähne selbständig putzen, wobei abends das Nachputzen durch einen Erwachsenen unerlässlich ist. Frühestens ab dem Schulalter kann man den Kindern das Zähneputzen zur Gänze überlassen. In vielen Fällen empfiehlt sich auch dann noch eine regelmäßige Kontrolle der Putztechnik.

Saugen bei Kleinkindern

stock-photo-1990919-familyBabies und Kleinkinder haben ein Saugbedürfnis. Das Saugen dient einerseits zur Nahrungsaufnahme, andererseits zur Kommunikation und zur Beruhigung. Für die Entwicklung des Kindes, des Gesichtes und der Zähne ist es am besten, das Kind zu stillen, wenn dies möglich ist. Das Saugen an der Brust der Mutter bedeutet für das Kind eine große Anstrengung der Kaumuskeln, die damit ebenso wie das Unterkiefer erst richtig entwickelt werden können. Wenn ein Fläschchen verwendet wird, so sollte das Loch im Sauger möglichst klein sein. Wenn das Kleinkind aus dem Fläschchen trinkt, so ist es ganz entscheidend, dass die Getränke ungesüßt sind. Eine ständige Zuckerzufuhr hat katastrophale Auswirkungen auf die Milchzähne und auch auf den Stoffwechsel des Kindes. Wenn ein Beruhigungssauger (Schnuller) verwendet wird, so sollte dieser möglichst klein und anatomisch korrekt geformt sein, um die normale Zungen- und Lippenlage nicht zu stören. Problematisch wird das Saugen am Schnuller bzw. am Daumen ab einem Alter von ca. zwei Jahren. Dann sollte das Kleinkind vom Schnuller bzw. Daumenlutschen entwöhnt werden. Manchmal ist dabei auch die Frage hilfreich, welches Bedürfnis hinter dem Saugen steht und wie man dieses Bedürfnis anders befriedigen könnte. Wenn der Schnuller oder der Daumen über das dritte Lebensjahr hinaus weiter verwendet wird, so kann dadurch ein sogenannter lutschoffener Biss entstehen, der unter Umständen weitere Zahnfehlstellungen und Lautbildungsstörungen verursachen kann. Falls Sie dazu Fragen haben, sprechen Sie uns bitte an!